Heuwehrgerät (Spezialeinsatzmittel)

Heuwehrgerät

  • Hersteller:      Heinrich Nadler
  • Baujahr:         1979
  • Gesamtlast:  400 kg

Bei Temperaturen bis 50 °C besteht keine Gefahr, die Gärung verläuft normal. Zwischen 50 °C und 60 °C sollten regelmäßige Kontrollen erfolgen, da die Temperatur rasch ansteigen kann.

Ab 70 °C oder mehr besteht akute Brandgefahr. Nun kommt das Heuwehr-Gebläsekühlgerät zum Einsatz:

Zuerst wird die Lage des Hitzeherdes ermittelt (Messsonde). Dann werden sechs Rohrsonden, deren Enden mit Löchern versehen sind in das Innere des Heustocks geschoben. Bei einer besonders starken Erhitzung kann nun in kleinen Mengen Wasser aus Behältern in das Innere gegeben werden. Das Gebläse saugt nun die heiße Luft, die Gase und den entstandenen Wasserdampf nach außen ab. Dieser Vorgang der Entlüftung dauert mehrere Stunden. Wenn die Temperatur auf weniger als 50 °C gesunken ist, wird das Gebläsegerät auf „Belüften“ gestellt, und so die von außen angesaugte Frischluft zur weiteren Kühlung in das Innere des Heustocks geblasen. Dies geschieht solange, bis Temperaturen von ca. 25 °C erreicht sind. Aber auch danach muss der Heustock noch einige Zeit beobachtet werden. Während des gesamten Einsatzes muss die Löschwasserversorgung hergestellt sein (Wasser am Rohr).

Technische Daten: 

Gebläse ( 380 V, 3 kW ) mit Verteiler, 12 Saugschläuche, 6 Löschlanzen mit Vorstecher, 6 Wasserbehälter für Löschlanzen, elektrisches Heumesser, elektronische Heumesssonde, Verlängerungskabel, verschiedene Adapter.